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Vorsicht beim Wechsel Ihres Kfz-ersicherers

Eigentlich ist es wirklich dreist, was sich die Kfz-Versicherer leisten. Seit neuestem kann man als potentieller Neukunde durchleuchtet werden - ohne dass man sich darüber bewusst ist.

Wie jedes Jahr im letzten Quartal, so wird auch diesmal ein einfriger Wechsel des Anbieters erfolgen, um auch in der Haftpflicht und der Kasko den preiswertesten Versicherer zu finden.

Ich persönlich bin ein Freund der Onlinerechner und Vergleichsangebote, um die Verbrauchskosten zu reduzieren und Versicherungsbeiträge gehören da genauso dazu wie die Energiekosten. Doch die Suche nach dem preiswertesten Versicherer kann auch mit einem Gesamt-check der eigenen Person enden; zumindest in finanzieller Hinsicht.

Seit März 2008 gibt es die klassische Doppelkarte nicht mehr, sondern im Zuge des elektronischen Datenaustauschs erhält man eine digitale Versicherungsbestätigung. So weit ist das noch ok. Allerdings haben einige Versicherer die Umstellung auch dazu genutzt, um eine Bonitätsprüfung Ihrer Interessenten durchzuführen.

Vor allem die Direktversicherer, die ihre Kfz-Versicherungsverträge ausschliesslich online anbieten, durchleuchten ihr zukünftiges Klientel. Da kann es dann schon mal passieren, dass man aufgrund irgendwelcher Schulden keinen Kaskoschutz bekommt. Eine Ablehnung kann aber auch schon dann erfolgen, weil man vielleicht in einer schlechten Wohngegend zuhause ist.

Dass man als Interssent seine Daten angeben muss, um eine Berechnung zu erhalten ist bekannt. Bedauerlicherweise erklärt man sich mit vielen einverstanden, ohne sich ausreichend informiert zu haben. Und da ist es dann schnell passiert. Man erklärt sich mit der Überprüfung seines Zahlungsverhaltens einverstanden und der Versicherer hat dann ganz schell Informationen darüber, ob Schulden vorhanden sind, ob die Kredite regelmäßig und pünktlich bedient werden, ob die Telefonrechnung bezahlt wird und ob es Mahn- der Insolvenzverfahren gibt, eine eidesstattliche Versicherung abegegeben wurde oder ein Haftbefehl vorliegt.

Dem Verbraucher ist aber gar nicht bewußt, dass der Kfz-Versicherer sich diese Daten holt und das Resultat kann dann auch sein, dass die Haftpflicht sehr teuer ist oder die Kaskoversicherung abgeleht wird oder nur mit entsprechend hoher Selbstbeteiligung zu erhalten ist.

Die Verbraucherschützer halten eine solche Vorgehensweise für nicht verhältnismäßig und verweisen darauf, dass das Ausfallrisiko für die Versicherer überschaubar ist, denn zahlt der Kunde seinen Beitrag nicht, dann verliert er seinen Versicherungsschutz und letztlich erfolgt die zwangsweise Abmeldung des Fahrzeugs.

Bleibt mir nur der Hinweis an alle, die sich jetzt wieder auf die Suche nach dem preiswertesten Versicherer begeben:

Die Online-Anträge nicht unter Zeitdruck ausfüllen. Einer Überprüfung Ihrer Bonität sollten Sie nicht zustimmen und die Hinweise in den AGB, AVB und der Datenschutzerklärung genau durchlesen.

Übrigens, sollte ein Antrag abgelehnt werden oder nur mit hohen Auflagen zu bekommen sein, (z. B.  sehr hoher Beitrag durch einen Zuschlag) dann lesen Sie die Versicherungsbedingungen nochmals genau durch, denn der Versicherer kann nur dann den Vertrag von einem Bonitäts-Check abhängig machen, wenn das klar aus den Bedingungen hervorgeht.

Mit dem kostenlosen Online-Rechner können Sie sich einen Versicherungsvergleich erstellen. Ohne ein Risiko einzugehen, denn Sie wissen ja jetzt, wie Sie sich schützen können.

 

 

 

 

 

 

 

www.easyCredit.de

 

 

 

 

 

 

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